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Der gesunde Tipp
Hyposensibilisierung bei Allergien

Die Nase läuft, der Hals kratzt, die Augen jucken, Niesen und Husten im Akkord: Nach Ansicht von Experten sind Allergien die Epidemie des 21. Jahrhunderts. Besonders erschreckend: Immer mehr Kinder sind von Heuschnupfen, Asthma und Co. betroffen. Experten schätzen, dass fast jedes vierte Kind in Deutschland Allergiker ist. Spezielle Medikamente können akute und chronische Beschwerden  lindern, aber nicht heilen. Immer mehr Ärzte setzen deswegen auf 'Hyposensibilisierung'.

Hyposensibilisierung funktioniert ähnlich wie eine Impfung. Bei der klassischen Methode spritzt der Arzt dem Patienten über einen Zeitraum von drei Jahren in geringer Dosierung regelmäßig allergieauslösende Stoffe unter die Haut. Ziel ist es, den Körper an die Allergene zu gewöhnen.

Jetzt gibt es alternativ die Möglichkeit, die Medikamente in Tabletten- oder Tropfenform über die Mundschleimhaut unter der Zunge zu verabreichen. Für einige allergische Kinder ist das eine echte Alternative. Die Eltern können das Medikament mit nach Hause nehmen, und die kleinen Patienten müssen keine Angst mehr vor der Spritze haben.

"Die Hyposensibilisierung kann Symptome bei bestimmten Allergien stark verringern oder ganz beseitigen", so Dr. Martina Köthemann, Apothekerin bei der Techniker Krankenkasse. "Je nach Allergietyp gibt es aber Unterschiede in der Erfolgsrate. Eltern sollten mit einem speziell ausgebildeten Kinderarzt klären, ob eine  Allergieimpfung für ihre Kinder in Frage kommt oder ob es andere Alternativen gibt."

Hyposensibilisierung wird vor allem bei durch Pollen, Schimmelpilze oder Hausstaubmilben verursachten allergischen Erkrankungen und Insektengiftallergien eingesetzt. Eine Behandlung ist ab dem Alter von fünf Jahren möglich.

Quelle: Techniker Krankenkasse

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